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© IG Pro Feusisgarten

Bekenntnisse zum Feusisgarten

Dr. phil., Präsidentin der Goethe-Gesellschaft Schweiz, aus Zürich

Vom Feusisgarten aus eröffnet sich ein prachtvoller Blick auf den Zürichsee. Man sieht auch hinüber nach Stäfa, wo Johann Wolfgang von Goethe im Herbst 1797 einige erholsame Wochen bei seinem Schweizer Freund Johann Heinrich Meyer verbrachte. Von dort aus hat er seinen Blick oft über den See auf die grünen Matten und Wälder unter dem Etzel schweifen lassen, wo genau 50 Jahre später das Kurhaus Feusisgarten gebaut wurde. Und bei einer Wanderung von Richterswil nach Einsiedeln hat Goethe selbst von der Höhe bei Schindellegi die «herrliche Aussicht nach dem See» genossen, wie er im Tagebuch schrieb. Diesen Genuss werden hoffentlich noch viele Menschen auf der Terrasse des Feusisgartens erleben können!

Nachfahrin der Besitzerfamilie Feusi, aus Triesen/Liechtenstein

Der Feusisgarten war der Lebensmittelpunkt von meinen Urgrosseltern Arnold und Benedikta Feusi-Knobel. Trotz des Verkaufs im Jahre 1893 lebte der Feusisgarten in ihren Herzen weiter und über die Generationen hinweg sind wir ihm verbunden geblieben und kehren gerne für Familienanlässe an diesen wunderschönen Ort zurück. Natürlich werden dann die Geschichten erzählt, welche uns unsere Grossmutter Pauline Fuchs-Feusi überliefert hat und wir haben dann jeweils das Gefühl, dass ihre Eltern gemeinsam am Klavier sitzen und uns vierhändig ein Ständchen bringen.

Biologe und Vulkanologe, aus Löhningen SH

Geht es denn noch schizophrener? Unser Land soll für uns und die Touristen wegen seiner unvergleichlichen Landschaften und Baudenkmäler attraktiv bleiben, doch es wird keine Gelegenheit verpasst, die letzten Reste zu betonieren und architektonische Juwele durch bornierte Betonkästen zu ersetzen.

Sängerin und Schauspielerin, aus Schindellegi

Für mich ist der Feusisgarten mit sehr emotionalen schönen Kindheitserinnerungen verbunden.

Meine Grosseltern waren hier jedes Jahr einige Wochen zur Kur und ich durfte sie immer besuchen, und die Schwester meines Vaters hat 1955 im Feusisgarten geheiratet.

Der Feusisgarten und seine beschauliche Umgebung haben mich damals wohl sehr beeindruckt, denn Jahrzehnte später hat es mich zurückgezogen in die Höfe und seit 1991 lebe ich glücklich in Schindellegi.

Oskar Walker

Pensionär, aus Feusisberg

Ich bin in Feusisberg aufgewachsen. Seit meinem 4. Lebensjahr wohnte meine Familie auf dem Bauernhof direkt neben dem Kurhaus. Schon als Kind habe ich mir dort gern ein paar Rappen Sackgeld durch Mithilfe bei Anlässen verdient.

Seitdem hat sich viel geändert, aber der Feusisgarten mit seiner einzigartigen Lage und Ausstrahlung war immer da und steht uns Einwohnern für gesellige Treffen bis heute zur Verfügung. 

Ich kann mir unser Feusisberg ohne das wunderschöne alte Kurhaus nicht vorstellen. Es ist Teil der Geschichte von Feusisberg und auch Teil meiner ganz persönlichen Geschichte. 

Ich möchte an den Gemeinderat appellieren, das Gebäude unter Schutz zu stellen.

Coppenrath Feingebäck, Geeste (Deutschland)

Der Erhalt der Natur und das schöne Bild des Anwesens ist prägend für Feusisberg und dessen Umgebung. In der Schweiz wurde schon viel zu viel Landschaft verbaut, was unweigerlich und zusehends zur Verringerung der Authentizität des Landes führt. Das Image der Schweiz verschwindet mit der zunehmenden Versiegelung von Naturflächen und es verliert dadurch auch an kulturellem Wert. Feusisberg ist mir gut bekannt und ich komme immer wieder gern dort hin. Daher weiss ich von der Einmaligkeit dieses schönen Fleckens Erde. Es gibt nur noch wenige Stellen in der Schweiz, die vergleichbar sind. 

Sigrid und Rob Funcke

Kaufmännische Angestellte, aus Feusisberg

Der Feusisgarten ist ohne Zweifel das Wahrzeichen unseres schönen Ortes Feusisberg. Dem Charme dieses weithin sichtbaren und kulturhistorisch wertvollen Gebäude kann man sich kaum entziehen. Sein Abriss würde eine grosse Lücke im Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinde bedeuten. Vom Gemeinderat wünschen wir uns, dass er dafür Sorge trägt, dass sowohl kommerzielle als auch kulturelle Interessen im neuen Nutzungskonzept Berücksichtigung finden.

Lukas Meier

Kaufmännischer Angestellter, aus Freienbach

Das Kurhaus Feusisgarten ist ein bedeutender Zeitzeuge und das einzige Gebäude, welches noch an die Epoche erinnert, als Feusisberg ein Kurort war. Ich bin überzeugt, dass es auch für den Investor interessant ist, einen nachhaltigen Beitrag zu leisten und dafür zu sorgen, dass der Feusisgarten nicht nur noch eine Erinnerung auf alten Postkarten ist.

Gian-Franco Cavallini

Unternehmer, aus Schindellegi

Wenn es gelingt, den Feusisgarten zu erhalten und ein gutes Nutzungskonzept erarbeitet wird, entsteht ein für Generationen unschätzbarer ideeller Wert. Das würde einer reichen Gemeinde wie Feusisberg-Schindellegi gut anstehen.

Ruth Barensteiner

Dipl.-Ing. Chemie, aus Feusisberg

Ich appelliere dringend an unseren Gemeindepräsidenten Martin Wipfli und den gesamten Gemeinderat, das letzte noch erhaltene historische Kurhaus in Feusisberg unter Schutz zu stellen. Oder wollen unsere Gemeindevertreter als kulturelle Barbaren in die Geschichte eingehen?

Clara Luisa Demar

Künstlerin, aus Zürich

Mich bewegt der wunderschöne Ort, wo meine Freunde Oda Schaefer und Horst Lange Frieden und Geborgenheit fanden, tief. Der Feusisgarten beschützte das Schaffen dieser beiden echten, grossen Dichter. Möge er auch in Zukunft Freude und Inspiration schenken und viele Menschen zu sinnvollem Tun anregen.

Siegfried Hettegger

Informatiker, aus Feusisberg

Der Feusisgarten ist für mich das schönste historische Gebäude in Feusisberg. Er gehört zum kulturellen Erbe und ist Teil unserer Heimat und Identität. Sein Abbruch wäre ein unersetzlicher Verlust.